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Was spricht für einen eigenen Vibrationstrainer?

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An Vibrationsplatten kommt heutzutage keiner mehr vorbei. Sie haben die lustigen wackelnden Gesellen bestimmt auch schon gesehen oder beim Plausch unter Kolleginnen etwas vom „gestrigen Vibrationstraining“ aufgeschnappt. Vibrationsplatten erobern unseren Freizeitbereich im Sturm. In immer mehr Fachgeschäften für Sportbedarf haben sich die Vibrationsplatten einen Logenplatz in der Auslage zwischen Crosstrainern, Rudergeräten und Fahrrädern erwackelt und immer mehr Fitness- oder Wellness-Zentren haben Vibrationstraining ganz oben auf ihre „Karte“ gesetzt. Sie können und wollen sich dem neumodischen  Vibrations-Kurs nicht mehr länger entziehen und sich einer ungeahnten Herausforderung stellen. Aber wie? Genügt es, eine Mitgliedschaft in der nächstbesten Mucki-Bude abzuschließen oder muss ein eigener Vibrationstrainer her. An dieser Frage scheiden sich häufig die Bewegungs-Geister. Fakt ist: Es gibt in diesem spezifischen Fall aber auch kein richtig oder falsch. Die Antwort muss jeder für sich selbst beantworten, da sie von diversen individuellen Kriterien abhängig ist.

Pro eigener Vibrationstrainer

Ein entscheidender Grund für die Anschaffung eines eigenen Vibrationstrainers liegt in der Flexibilität der Trainingseinheiten begründet. Alles was Sie tun müssen ist den inneren Schweinehund zu besiegen, sich von der Couch aufzuraffen und dem Vibrationstrainer einen kurzen Besuch abzustatten. Der Zeitaufwand dafür beträgt nur wenige Minuten. Die Einheiten lassen bequem in den Alltag integrieren. Sie müssen dabei nicht einmal auf Ihre Lieblingssendung verzichten. Der Gang ins Fitnessstudio hingegen ist stets mit einem nicht unerheblichen Zeit- und Motivationsaufwand verbunden. Vor dem Wackel-Erlebnis ist die Sporttasche zu packen, sich umzuziehen, eine mehr oder weniger lange Strecke mit einer schweren Last zurückzulegen, sich dort erneut umzuziehen usw. Wenn dann aufgrund von Überfüllung keine geeignete Vibrationsplatte frei ist, zehrt das ganz schön an den Nerven. Insbesondere bei gewissen Witterungsverhältnissen (Regen, Kälte, Schnee) oder einem langen Arbeitstag überlegt man es sich zweimal, ob man diesen Aufwand heute noch betreibt. All diese Vorkehrungen entfallen mit einem eigenen Vibrationstrainer.

Zusätzlich dazu schätzen viele Anwender die mit einer eigenen Vibrationsplatte verbundenen Individualität und Privatsphäre. Ein Großteil der Nutzer fühlt sich durch die Anwesenheit anderer Trainierender eingeschüchtert, eingeengt oder sogar demotiviert. In den eigenen vier Wänden herrscht dagegen eine ganz andere Atmosphäre. Die vertraute Wohlfühlzone vermittelt ein Gefühl von Mut, Sicherheit und Zuversicht. Hier haben Sie alle Freiheiten. Sie können dabei ungestört Musik hören, das Fernsehprogramm bestimmen oder sich einem Hörbuch widmen. Allerdings erfordert ein eigener Vibrationstrainer auch ein höheres Maß an Selbstdisziplin, da die Verlockungen und Ablenkungen allgegenwärtig sind.

Auch das häufig gegen die Anschaffung von Fitness-Geräten vorgebrachte Argument der fehlenden Stellfläche im privaten Domizil kann im Hinblick auf eine Vibrationsplatte nicht angewandt werden. Die aktuellen Modelle, insbesondere die Exemplare ohne Säule, sind so klein, leicht und handlich, dass sie nach der Anwendung mühelos unter dem Bett verstaut werden können.

Pro Fitnessstudio

Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Privates Vibrationstraining im stillen Kämmerlein bedeutet leider auch Einsamkeit. Im Fitness-Studio dagegen haben Sie die Chance soziale Kontakte zu knüpfen, Freunde zu treffen oder sich gegenseitig auszutauschen. Vibrationstraining in der Gruppe schärft die  Motivation, bringt wertvolle Tipps im Hinblick auf Übungen und Bewegungsabläufe und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Der wohl ausschlaggebendste Gesichtspunkt für die Nutzung einer Vibrationsplatte im Fitnessstudio ist die Anwesenheit eines geschulten Trainers. Insbesondere in der Anfangsphase als Vibrationsplatten-Jungfrau benötigen Sie einen Experten auf dem Gebiet, der Sie mit dem Apparat vertraut macht und Ihnen die jeweiligen Übungsabläufe explizit erläutert. Eine falsche Haltung auf der Vibrationsplatte kann fatale gesundheitliche Folgen haben. Zusätzlich dazu hilft der Fitnesstrainer Ihres Vertrauens Ihnen dabei, einen für Ihre Zielrichtung zugeschnittenen Trainingsplan zu entwickeln.

Fazit

Resümierend lässt sich feststellen, dass eine eigene Vibrationsplatte zahlreiche Vorzüge hat. Damit Ihr Wackel-Kurs nicht zu einer Schleuderpartie wird, sollten Sie sich vor der Anschaffung gut über das Objekt Ihrer Begierde informieren.


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